Als in den Salzwiesen auf Juist ein Mann tot aufgefunden wird, geht man zunächst von einem Unglück aus. Doch noch am selben Tag schwebt eine Drohne über dem Kurplatz und spielt ein einzelnes Lied: Hells Bells.

Was wie ein geschmackloser Streich wirkt, entpuppt sich als Auftakt zu einer tödlichen Choreografie. Weitere Leichen folgen. Keine sichtbaren Spuren. Keine Zeugen. Nur immer wieder die Drohne – und das Gefühl, beobachtet zu werden.

Kriminalhauptkommissar Markus Niemand und sein Team erkennen schnell: Der Täter sucht keine Flucht. Er sucht Kontrolle. Aufmerksamkeit. Macht.

Während die Ermittler versuchen, ihn unauffällig einzukreisen, eskaliert die Situation. Denn der Mann hinter der Fernsteuerung leidet nicht nur unter Verfolgungswahn – er glaubt, endlich erkannt zu haben, wer ihn jagt.

Und wer glaubt, gejagt zu werden, greift zuerst an.

Ein düsterer, atmosphärischer Inselkrimi über die gefährliche Sehnsucht, gesehen zu werden – dort, wo der Horizont weit ist und das Schweigen tödlich sein kann.