Michelle Weber

Science Fiction und Fantasy

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Autorenvita

Michelle M. Weber (Jahrgang ‘87) wuchs im idyllischen Lorcher Ortsteil Ransel auf. Zum Lesen von Romanen mussten ihre Eltern sie anfangs zwingen. „Was-ist-was“-Bücher waren viel interessanter. Die ersten Geschichten, mit denen sie also in Berührung kam, war die Welt von Star Trek. Auf langen Spaziergängen im Ranseler Wald entwickelte sie ihre eigenen Plots und begann diese auch aufzuschreiben.

Nach der Schule zog es sie zum Studium des Chemie-Ingenieurwesens nach Idstein, zu einer Diplomarbeit ans Max-Planck-Institut in Mainz und schließlich zu ihrer ersten Festanstellung in der Forschung und Entwicklung bei Procter&Gamble nach Schwalbach am Taunus. Schreiben rückte in den Hintergrund. Es war ein Hobby, um den Kopf auszulüften, nichts was man ernsthaft betreiben könnte, dachte sie. Stattdessen fand sie Gefallen daran, die Welt zu sehen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. Sie erkundete den Luftraum nördlich von Frankfurt mit dem Segelflugzeug sowie die Weitwanderwege der Welt – von den schottischen Highlands bis zu den Berggipfeln von Neuseeland – zu Fuß mit ihrem Rucksack und Zelt.

2015 begann sie ihre Doktorarbeit am Institut für Physikalische und Theoretische Chemie in Tübingen. Diese Zeit war geprägt von bierseligen Abenden, einer Gemeinschaft von Freunden, Vorträgen auf internationalen Konferenzen und der zuweilen frustrierenden Arbeit an wissenschaftlichen Projekten. Vampirserien boten ihr eine Flucht vom Alltag am Institut und führten letztendlich zu der Idee, eine Geschichte über eine Physikstudentin, die zum Vampir wird, zu schreiben.

Während der Corona-Pandemie stellte sie sich, wie so viele andere Menschen weltweit, die Frage nach dem, was sie im Leben wirklich glücklich macht. War sie früher durch und durch Wissenschaftlerin gewesen, so fragte sie sich jetzt, ob das wirklich alles sein kann. Sie fand ihre alte Star Trek Fanfiktion wieder und erinnerte sich an viele glückliche Stunden, die sie in den frühen 2000ern vor dem alten Windows 95 Computer ihrer Eltern verbracht hatte. Der Plan, diese Fanfiction in ein eigenes Universum zu übertragen, nahm konkrete Formen an.  Kurzentschlossen meldete sie sich bei der Hamburger Schule des Schreibens für das Fernstudium „Romanwerkstatt Science Fiction und Fantasy“ an und begann, wieder in die Tasten zu hauen. Während einer dreimonatigen Reise durch Südostasien begann sie ihre Science Fiction Reihe zu schreiben.

Ein Job als Prozessingenieurin bei Mettler-Toledo zog sie in die Schweiz, wo sie noch heute mit ihrem Mann und ihren beiden Katzen lebt. Sie ist gut vernetzt in der Autoren- und Impro-Theater-Szene von Zürich und liebt es, auf der Bühne zu stehen.

Die Physik des Todes

Erschienen: 2024

Verlag: Tolino Media

ISBN: 978-3757958510

VK: 16.99 EUR